09.10.2015 / Medien / /

Verdiente Wiederwahl?Verdiente Wiederwahl?Verdiente Wiederwahl?

Die beiden Ständeräte Stefan Engler, Martin Schmid und Nationalrat Martin Candinas haben in der Debatte zum Zweitwohnungsgesetz in vorbildlicher und kompetenter Art und Weise wie die Löwen für Graubünden gekämpft. Sie haben erkannt, dass das uferlose Bauen und der hemmungslose Landverbrauch nicht in der Nichtbauzone und den bestehenden Bauten stattfindet. Auch haben sie sich gegen enteignungsähnliche Vorstösse gewehrt. Diese Personen haben eine Wiederwahl ganz klar verdient, denn Graubünden hat ihnen viel zu verdanken. Im Vorfeld der Debatte im Nationalrat standen wir auch im intensiven Austausch mit Nationalrätin Silva Semadeni. Leider konnten wir sie nicht überzeugen, sich für die Nutzung bestehender Bauten einzusetzen. So hat Silva Semadeni unter anderem alle fünf Anträge von Martin Candinas abgelehnt und sich klar für eine Verschärfung des Gesetzes eingesetzt. Zum Glück wurden alle sieben Minderheitsanträge von ihr abgelehnt.
Mit dem Minderheitsantrag IV wollte sie sogar bei bestehenden Bauten die Besitzstandsgarantie aushebeln und die Eigentümer faktisch enteignen. Anders sah die Zusammenarbeit im Ständerat aus. Engler und Schmid haben beide am gleichen Strick gezogen – und hatten Erfolg. Viele Bundesparlamentarier befürworten die Energiewende und den Naturschutz, haben aber einen etwas weiteren Blick für die Wirtschaft und politisieren ohne grüne Scheuklappen vor den Augen. Denn man kann nicht aus unseren Regionen Naturreservate machen. Wir Bündner müssen auch ein Einkommen generieren können, und auch der Tourismus braucht eine gewisse Infrastruktur. Von uns, und wir hoffen auch von allen Eigenheim- und Maiensässbesitzern, bekommt Silva Semadeni keine Stimme und kein Dankeschön, denn die Initiantin der Zweitwohnungsinitiative, Vera Weber, hat sich bereits bei ihr für die Mithilfe bedankt.
▸ PETER TARNUTZER, VEREIN FÜR RAUMENTWICKLUNG KULTUR UND LANDSCHAFT, TRIN
Die beiden Ständeräte Stefan Engler, Martin Schmid und Nationalrat Martin Candinas haben in der Debatte zum Zweitwohnungsgesetz in vorbildlicher und kompetenter Art und Weise wie die Löwen für Graubünden gekämpft. Sie haben erkannt, dass das uferlose Bauen und der hemmungslose Landverbrauch nicht in der Nichtbauzone und den bestehenden Bauten stattfindet. Auch haben sie sich gegen enteignungsähnliche Vorstösse gewehrt. Diese Personen haben eine Wiederwahl ganz klar verdient, denn Graubünden hat ihnen viel zu verdanken. Im Vorfeld der Debatte im Nationalrat standen wir auch im intensiven Austausch mit Nationalrätin Silva Semadeni. Leider konnten wir sie nicht überzeugen, sich für die Nutzung bestehender Bauten einzusetzen. So hat Silva Semadeni unter anderem alle fünf Anträge von Martin Candinas abgelehnt und sich klar für eine Verschärfung des Gesetzes eingesetzt. Zum Glück wurden alle sieben Minderheitsanträge von ihr abgelehnt.
Mit dem Minderheitsantrag IV wollte sie sogar bei bestehenden Bauten die Besitzstandsgarantie aushebeln und die Eigentümer faktisch enteignen. Anders sah die Zusammenarbeit im Ständerat aus. Engler und Schmid haben beide am gleichen Strick gezogen – und hatten Erfolg. Viele Bundesparlamentarier befürworten die Energiewende und den Naturschutz, haben aber einen etwas weiteren Blick für die Wirtschaft und politisieren ohne grüne Scheuklappen vor den Augen. Denn man kann nicht aus unseren Regionen Naturreservate machen. Wir Bündner müssen auch ein Einkommen generieren können, und auch der Tourismus braucht eine gewisse Infrastruktur. Von uns, und wir hoffen auch von allen Eigenheim- und Maiensässbesitzern, bekommt Silva Semadeni keine Stimme und kein Dankeschön, denn die Initiantin der Zweitwohnungsinitiative, Vera Weber, hat sich bereits bei ihr für die Mithilfe bedankt.
▸ PETER TARNUTZER, VEREIN FÜR RAUMENTWICKLUNG KULTUR UND LANDSCHAFT, TRIN
Die beiden Ständeräte Stefan Engler, Martin Schmid und Nationalrat Martin Candinas haben in der Debatte zum Zweitwohnungsgesetz in vorbildlicher und kompetenter Art und Weise wie die Löwen für Graubünden gekämpft. Sie haben erkannt, dass das uferlose Bauen und der hemmungslose Landverbrauch nicht in der Nichtbauzone und den bestehenden Bauten stattfindet. Auch haben sie sich gegen enteignungsähnliche Vorstösse gewehrt. Diese Personen haben eine Wiederwahl ganz klar verdient, denn Graubünden hat ihnen viel zu verdanken. Im Vorfeld der Debatte im Nationalrat standen wir auch im intensiven Austausch mit Nationalrätin Silva Semadeni. Leider konnten wir sie nicht überzeugen, sich für die Nutzung bestehender Bauten einzusetzen. So hat Silva Semadeni unter anderem alle fünf Anträge von Martin Candinas abgelehnt und sich klar für eine Verschärfung des Gesetzes eingesetzt. Zum Glück wurden alle sieben Minderheitsanträge von ihr abgelehnt.
Mit dem Minderheitsantrag IV wollte sie sogar bei bestehenden Bauten die Besitzstandsgarantie aushebeln und die Eigentümer faktisch enteignen. Anders sah die Zusammenarbeit im Ständerat aus. Engler und Schmid haben beide am gleichen Strick gezogen – und hatten Erfolg. Viele Bundesparlamentarier befürworten die Energiewende und den Naturschutz, haben aber einen etwas weiteren Blick für die Wirtschaft und politisieren ohne grüne Scheuklappen vor den Augen. Denn man kann nicht aus unseren Regionen Naturreservate machen. Wir Bündner müssen auch ein Einkommen generieren können, und auch der Tourismus braucht eine gewisse Infrastruktur. Von uns, und wir hoffen auch von allen Eigenheim- und Maiensässbesitzern, bekommt Silva Semadeni keine Stimme und kein Dankeschön, denn die Initiantin der Zweitwohnungsinitiative, Vera Weber, hat sich bereits bei ihr für die Mithilfe bedankt.
▸ PETER TARNUTZER, VEREIN FÜR RAUMENTWICKLUNG KULTUR UND LANDSCHAFT, TRIN