14.03.2012 / Motionen / /

12.3133 Motion – Vorinvestitionen für die Porta Alpina. Nutzungsrechte an den Kanton Graubünden übertragen12.3133 Motion – Vorinvestitionen für die Porta Alpina. Nutzungsrechte an den Kanton Graubünden übertragen12.3133 Motion – Vorinvestitionen für die Porta Alpina. Nutzungsrechte an den Kanton Graubünden übertragen

Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt die Nutzungsrechte an den Vorinvestitionen für die Porta Alpina (unterirdischer Bahnhof im NEAT-Gotthardtunnel) an den Kanton Graubünden zu übertragen.

Begründung
Der Bundesrat kam am 16. Mai 2007 zum Schluss, dass das UVEK bis zum Jahr 2012 dem Bundesrat Antrag über die Hauptinvestition in die Porta Alpina zu stellen habe. Stimmt der Bundesrat dem Projekt zu, so könnte die Porta Alpina etwa drei Jahre nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels betriebsbereit sein. Gemäss der Antwort des Bundesrats auf die Interpellation 10.3743 (Cathomas) vom 29. September 2010 ist davon auszugehen, dass der Bundesrat zumindest einstweilen auf die Realisierung der Porta Alpina verzichten will. Somit stellt sich die Frage, wie die getätigten Vorinvestitionen für die Porta Alpina für künftige Generationen sinnvoll genutzt werden können.

Bereits verfolgen private Unternehmer im Hinblick auf die Eröffnung des Gotthardbasistunnels 2016 nächste interessante Projekte. So soll die bestehende bauliche Vorinvestition für einen unterirdischen Bahnhof neu als Touristen Attraktion genutzt werden können (Galleria Alpina). In 800 Metern Tiefe soll beispielsweise ein Ausstellungsraum zum spektakulären Bauwerk des NEAT-Gotthardtunnels erstellt werden. Damit könnten die bestehenden Infrastrukturen einen dauerhaften wirtschaftlichen und kulturellen Nutzen entfalten.

Der neue NEAT-Gotthardtunnel ist ein Meisterwerk der Ingenieurkunst internationalen Ranges. Das Potential dieses Bauwerks sollte für unser Land so weit wie möglich nutzbar gemacht werden. Bereits heute zeigt sich das ungeheure touristische Potential des Jahrhundertbauwerks mit täglichen Besucherströmen zu den NEAT-Besucherzentren. Mit Bestimmtheit wäre es eine riesige touristische Attraktion, wenn Besucher von Sedrun aus mit der längsten Liftanlage der Welt aufs Niveau des längsten Eisenbahntunnels der Welt gebracht werden könnten. Eine solche einmalige touristische Chance für unser Land und für den Kanton Graubünden im Speziellen muss man packen. Wir schaffen Wertschöpfung im Berggebiet und setzen ein Zeichen für Innovation, Fortschritt und Pioniergeist. Der Kanton Graubünden beim Bau der NEAT eine wichtige Rolle gespielt und hätte in Zusammenhang mit der NEAT ein nachhaltiges touristisches Projekt mit internationaler Ausstrahlung verdient.

Quelle: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123133Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt die Nutzungsrechte an den Vorinvestitionen für die Porta Alpina (unterirdischer Bahnhof im NEAT-Gotthardtunnel) an den Kanton Graubünden zu übertragen.

Begründung
Der Bundesrat kam am 16. Mai 2007 zum Schluss, dass das UVEK bis zum Jahr 2012 dem Bundesrat Antrag über die Hauptinvestition in die Porta Alpina zu stellen habe. Stimmt der Bundesrat dem Projekt zu, so könnte die Porta Alpina etwa drei Jahre nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels betriebsbereit sein. Gemäss der Antwort des Bundesrats auf die Interpellation 10.3743 (Cathomas) vom 29. September 2010 ist davon auszugehen, dass der Bundesrat zumindest einstweilen auf die Realisierung der Porta Alpina verzichten will. Somit stellt sich die Frage, wie die getätigten Vorinvestitionen für die Porta Alpina für künftige Generationen sinnvoll genutzt werden können.

Bereits verfolgen private Unternehmer im Hinblick auf die Eröffnung des Gotthardbasistunnels 2016 nächste interessante Projekte. So soll die bestehende bauliche Vorinvestition für einen unterirdischen Bahnhof neu als Touristen Attraktion genutzt werden können (Galleria Alpina). In 800 Metern Tiefe soll beispielsweise ein Ausstellungsraum zum spektakulären Bauwerk des NEAT-Gotthardtunnels erstellt werden. Damit könnten die bestehenden Infrastrukturen einen dauerhaften wirtschaftlichen und kulturellen Nutzen entfalten.

Der neue NEAT-Gotthardtunnel ist ein Meisterwerk der Ingenieurkunst internationalen Ranges. Das Potential dieses Bauwerks sollte für unser Land so weit wie möglich nutzbar gemacht werden. Bereits heute zeigt sich das ungeheure touristische Potential des Jahrhundertbauwerks mit täglichen Besucherströmen zu den NEAT-Besucherzentren. Mit Bestimmtheit wäre es eine riesige touristische Attraktion, wenn Besucher von Sedrun aus mit der längsten Liftanlage der Welt aufs Niveau des längsten Eisenbahntunnels der Welt gebracht werden könnten. Eine solche einmalige touristische Chance für unser Land und für den Kanton Graubünden im Speziellen muss man packen. Wir schaffen Wertschöpfung im Berggebiet und setzen ein Zeichen für Innovation, Fortschritt und Pioniergeist. Der Kanton Graubünden beim Bau der NEAT eine wichtige Rolle gespielt und hätte in Zusammenhang mit der NEAT ein nachhaltiges touristisches Projekt mit internationaler Ausstrahlung verdient.

Quelle: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123133Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt die Nutzungsrechte an den Vorinvestitionen für die Porta Alpina (unterirdischer Bahnhof im NEAT-Gotthardtunnel) an den Kanton Graubünden zu übertragen.

Begründung
Der Bundesrat kam am 16. Mai 2007 zum Schluss, dass das UVEK bis zum Jahr 2012 dem Bundesrat Antrag über die Hauptinvestition in die Porta Alpina zu stellen habe. Stimmt der Bundesrat dem Projekt zu, so könnte die Porta Alpina etwa drei Jahre nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels betriebsbereit sein. Gemäss der Antwort des Bundesrats auf die Interpellation 10.3743 (Cathomas) vom 29. September 2010 ist davon auszugehen, dass der Bundesrat zumindest einstweilen auf die Realisierung der Porta Alpina verzichten will. Somit stellt sich die Frage, wie die getätigten Vorinvestitionen für die Porta Alpina für künftige Generationen sinnvoll genutzt werden können.

Bereits verfolgen private Unternehmer im Hinblick auf die Eröffnung des Gotthardbasistunnels 2016 nächste interessante Projekte. So soll die bestehende bauliche Vorinvestition für einen unterirdischen Bahnhof neu als Touristen Attraktion genutzt werden können (Galleria Alpina). In 800 Metern Tiefe soll beispielsweise ein Ausstellungsraum zum spektakulären Bauwerk des NEAT-Gotthardtunnels erstellt werden. Damit könnten die bestehenden Infrastrukturen einen dauerhaften wirtschaftlichen und kulturellen Nutzen entfalten.

Der neue NEAT-Gotthardtunnel ist ein Meisterwerk der Ingenieurkunst internationalen Ranges. Das Potential dieses Bauwerks sollte für unser Land so weit wie möglich nutzbar gemacht werden. Bereits heute zeigt sich das ungeheure touristische Potential des Jahrhundertbauwerks mit täglichen Besucherströmen zu den NEAT-Besucherzentren. Mit Bestimmtheit wäre es eine riesige touristische Attraktion, wenn Besucher von Sedrun aus mit der längsten Liftanlage der Welt aufs Niveau des längsten Eisenbahntunnels der Welt gebracht werden könnten. Eine solche einmalige touristische Chance für unser Land und für den Kanton Graubünden im Speziellen muss man packen. Wir schaffen Wertschöpfung im Berggebiet und setzen ein Zeichen für Innovation, Fortschritt und Pioniergeist. Der Kanton Graubünden beim Bau der NEAT eine wichtige Rolle gespielt und hätte in Zusammenhang mit der NEAT ein nachhaltiges touristisches Projekt mit internationaler Ausstrahlung verdient.

Quelle: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123133