10.05.2012 / Unkategorisiert / /

Managed Care: Zum Wohl der Patienten!Managed Care: Zum Wohl der Patienten!Managed Care: per il bene dei pazienti!

Am 17. Juni 2012 stimmen wir über die jüngste KVG-Revision, kurz die „Managed Care“ Vorlage ab. Worum geht es? Die Leistungen im Gesundheitswesen sollen optimiert werden, indem integrierte Versorgungsmodelle gefördert werden. Mehr Ärzte sollen sich zu so genannten integrierten Versorgungsnetzen zusammen schliessen und die Versicherten sollen sich vermehrt solchen Netzen anschliessen. Die Ärztenetzwerke müssen den Zugang zu allen Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung gewährleisten. Die Patienten werden von ihrem frei gewählten Arzt im Versorgungsnetz betreut und entsprechend werden die Behandlungen koordiniert und überwacht. Diese freiwillige Einschränkung der freien Arztwahl je nach Situation oder Lust und Laune wird heute bereits durch niedrigere Prämien kompensiert.

Neu mit der „Manage Care“ Vorlage soll auch der Selbstbehalt, der nach vollständiger Bezahlung der Franchise in Abzug gebracht wird, reduziert werden. Dieser soll zukünftig jährlich 10% bis maximal CHF 500 betragen. Heute beträgt der maximale Selbstbehalt für alle, unabhängig vom Versicherungsmodell, 10% bis maximal CHF 700.-. Alle Versicherten, die bereits heute ein Hausarztmodell haben, in Graubünden Grisomed, oder eines abschliessen werden, profitieren in Zukunft auch finanziell von dieser Gesetzesrevision, da der maximale Selbstbehalt reduziert wird. Das Versicherungsmodell ohne Einschränkung des Leistungserbringers bleibt erhalten. Der Selbstbehalt wird künftig aber leicht erhöht. Dieser soll jährlich 15% bis maximal CHF 1000.- betragen. Jeder einzelne Patient, der sich aus welchen Gründen auch immer, nicht einem Hausarztmodell und somit einer koordinierten Behandlungsweise anschliessen will, hat für seine vollkommene freie Arztwahl höchstens jährliche Zusatzkosten von CHF 300.-. Dieser Betrag ist angesichts des Angebotes sicher nicht übertrieben.

Die „Managed Care“ Vorlage sieht darüber hinaus weitere wichtige Änderungen vor. So soll der Risikoausgleich zwischen den Krankenversicherungen verfeinert werden. Konkret soll damit der Anreiz für die Jagd der Krankenversicherungen nach „Guten Risiken“, also gesunden und eher jungen Beitragszahlern, deutlich vermindert werden. Beim Risikoausgleich unter den Krankenversicherern werden deswegen neben Alter und Geschlecht seit diesem Jahr auch Spital- oder Pflegeheimaufenthalte von mindestens drei Tagen im Vorjahr mitberücksichtigt. Durch die „Managed Care“ Vorlage soll der Bundesrat die Kompetenz erhalten, weitere Kriterien miteinzubeziehen.

Tatsache ist, dass bereits heute 40% der Versicherten freiwillig auf die vollkommene freie Arztwahl verzichten und sich einem integrierten Versorgungsmodell angeschlossen haben. Dies zeigt doch, dass „Managed Care“ der richtige Weg ist, das Wohl der Patienten auf der einen und die anfallenden Kosten auf der anderen Seite in ein für alle Beteiligten akzeptables Gleichgewicht zu bringen. Versicherte, die sich für eine koordinierte und auch kostenbewusste Variante entscheiden, werden belohnt. Versicherte, die eine vollkommene freie Arztwahl, sprich eine gewisse „Selbstbedienung“ wünschen, müssen einen leicht höheren Selbstbehalt in Kauf nehmen. Und noch etwas: Die grösste Krankenversicherung der Schweiz hat eine Auswertung über die Anzahl Leistungserbringer pro Versicherten gemacht. 20% der Versicherten konsultierten im Jahre 2010 mehr als 6 und 5.5% der Versicherten, dies sind sage und schreibe 65‘000 Personen, konsultierten mehr als 10 verschiedene Leistungserbringer. Diese sind vorwiegend Ärzte. Diese Zahlen sollten uns zu denken geben, finanzieren wir doch alle solidarisch diese „vollkommen freie“ Arztwahl. Wenn wir einen gekürzten Leistungskatalog in der Grundversicherung verhindern wollen, dann gilt es bestehende Optimierungspotentiale beim Zugang zu den medizinischen Leistungen zu nutzen. Dafür stehe ich mit Überzeugung ein! Sagen auch Sie JA zu dieser sinnvollen „Managed-Care“ Vorlage und lassen Sie sich nicht von emotionalen Argumenten der Gegner einschüchtern. Nur handeln bewegt!

 

Am 17. Juni 2012 stimmen wir über die jüngste KVG-Revision, kurz die „Managed Care“ Vorlage ab. Worum geht es? Die Leistungen im Gesundheitswesen sollen optimiert werden, indem integrierte Versorgungsmodelle gefördert werden. Mehr Ärzte sollen sich zu so genannten integrierten Versorgungsnetzen zusammen schliessen und die Versicherten sollen sich vermehrt solchen Netzen anschliessen. Die Ärztenetzwerke müssen den Zugang zu allen Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung gewährleisten. Die Patienten werden von ihrem frei gewählten Arzt im Versorgungsnetz betreut und entsprechend werden die Behandlungen koordiniert und überwacht. Diese freiwillige Einschränkung der freien Arztwahl je nach Situation oder Lust und Laune wird heute bereits durch niedrigere Prämien kompensiert.

Neu mit der „Manage Care“ Vorlage soll auch der Selbstbehalt, der nach vollständiger Bezahlung der Franchise in Abzug gebracht wird, reduziert werden. Dieser soll zukünftig jährlich 10% bis maximal CHF 500 betragen. Heute beträgt der maximale Selbstbehalt für alle, unabhängig vom Versicherungsmodell, 10% bis maximal CHF 700.-. Alle Versicherten, die bereits heute ein Hausarztmodell haben, in Graubünden Grisomed, oder eines abschliessen werden, profitieren in Zukunft auch finanziell von dieser Gesetzesrevision, da der maximale Selbstbehalt reduziert wird. Das Versicherungsmodell ohne Einschränkung des Leistungserbringers bleibt erhalten. Der Selbstbehalt wird künftig aber leicht erhöht. Dieser soll jährlich 15% bis maximal CHF 1000.- betragen. Jeder einzelne Patient, der sich aus welchen Gründen auch immer, nicht einem Hausarztmodell und somit einer koordinierten Behandlungsweise anschliessen will, hat für seine vollkommene freie Arztwahl höchstens jährliche Zusatzkosten von CHF 300.-. Dieser Betrag ist angesichts des Angebotes sicher nicht übertrieben.

Die „Managed Care“ Vorlage sieht darüber hinaus weitere wichtige Änderungen vor. So soll der Risikoausgleich zwischen den Krankenversicherungen verfeinert werden. Konkret soll damit der Anreiz für die Jagd der Krankenversicherungen nach „Guten Risiken“, also gesunden und eher jungen Beitragszahlern, deutlich vermindert werden. Beim Risikoausgleich unter den Krankenversicherern werden deswegen neben Alter und Geschlecht seit diesem Jahr auch Spital- oder Pflegeheimaufenthalte von mindestens drei Tagen im Vorjahr mitberücksichtigt. Durch die „Managed Care“ Vorlage soll der Bundesrat die Kompetenz erhalten, weitere Kriterien miteinzubeziehen.

Tatsache ist, dass bereits heute 40% der Versicherten freiwillig auf die vollkommene freie Arztwahl verzichten und sich einem integrierten Versorgungsmodell angeschlossen haben. Dies zeigt doch, dass „Managed Care“ der richtige Weg ist, das Wohl der Patienten auf der einen und die anfallenden Kosten auf der anderen Seite in ein für alle Beteiligten akzeptables Gleichgewicht zu bringen. Versicherte, die sich für eine koordinierte und auch kostenbewusste Variante entscheiden, werden belohnt. Versicherte, die eine vollkommene freie Arztwahl, sprich eine gewisse „Selbstbedienung“ wünschen, müssen einen leicht höheren Selbstbehalt in Kauf nehmen. Und noch etwas: Die grösste Krankenversicherung der Schweiz hat eine Auswertung über die Anzahl Leistungserbringer pro Versicherten gemacht. 20% der Versicherten konsultierten im Jahre 2010 mehr als 6 und 5.5% der Versicherten, dies sind sage und schreibe 65‘000 Personen, konsultierten mehr als 10 verschiedene Leistungserbringer. Diese sind vorwiegend Ärzte. Diese Zahlen sollten uns zu denken geben, finanzieren wir doch alle solidarisch diese „vollkommen freie“ Arztwahl. Wenn wir einen gekürzten Leistungskatalog in der Grundversicherung verhindern wollen, dann gilt es bestehende Optimierungspotentiale beim Zugang zu den medizinischen Leistungen zu nutzen. Dafür stehe ich mit Überzeugung ein! Sagen auch Sie JA zu dieser sinnvollen „Managed-Care“ Vorlage und lassen Sie sich nicht von emotionalen Argumenten der Gegner einschüchtern. Nur handeln bewegt!

Il prossimo 17 giugno saremo chiamati ad esprimerci in merito alla più recente revisione della LAMal, altrimenti detto sul progetto Managed Care.
Di cosa si tratta? Secondo il progetto, già approvato da Consiglio federale e Parlamento, le prestazioni nel settore sanitario devono essere ottimizzate grazie alla promozione di reti di cure integrate. Obiettivo è riunire più fornitori di prestazioni sanitarie nelle reti di cure integrate e fare in modo che più assicurati aderiscano alle stesse.
Come funziona? I pazienti sono introdotti in una rete di cura dal loro medico di fiducia, liberamente scelto dall’assicurato. In seguito, tutti i trattamenti vengono coordinati e sorvegliati dalla propria persona di riferimento in collaborazione con gli specialisti appartenenti alla medesima rete. Per legge, le reti di cure devono garantire l’accesso a tutte le prestazioni coperte dall’assicurazione obbligatoria. In contropartita, la limitazione su base volontaria della libera scelta del medico viene compensata con una riduzione dei premi.
Ma non solo, la principale novità introdotta con il Managed Care riguarda il contributo a carico del paziente: una volta raggiunta la franchigia, la partecipazione ai costi sarà inferiore. In futuro, questa dovrà infatti essere pari al 10% fino a un massimo di 500 franchi all’anno. Attualmente per tutti gli assicurati, senza distinzione fra modelli assicurativi, la stessa ammonta al 10% fino a un massimo di 700 franchi. Dal punto di vista finanziario, tutti gli assicurati che oggi aderiscono al modello “medico di famiglia” – nei Grigioni Grisomed – o intendono optare per esso, approfitteranno della revisione legislativa poiché il contributo massimo a loro carico verrà ridotto. Non va poi dimenticato che, con l’introduzione del nuovo sistema, i pazienti avranno sempre ancora la possibilità di far capo al modello che non pone alcun limite alla libera scelta dei fornitori di prestazioni. La partecipazione ai costi in questo caso verrà però leggermente aumentata, passando al 15% per un massimo di 1’000 franchi all’anno. Il paziente che decide di non aderire al modello “medico di famiglia” e alla conseguente rete di cure integrate è chiamato quindi a pagare un supplemento per la sua libera scelta. Rispetto ad oggi, questo equivale al massimo a una maggior spesa di 300 franchi per anno. Una somma per nulla eccessiva.
Il progetto di Managed Care prevede poi ulteriori importanti novità. Esso introduce dei miglioramenti in materia di compensazione dei rischi tra le casse malati. Concretamente diminuirà la caccia sfrenata degli assicuratori malattia ai cosiddetti “buoni rischi”, ovvero agli assicurati giovani e sani. Per appianare le differenze relative ai fattori di rischio, oltre all’età e al sesso, da quest’anno vengono considerati anche i periodi di degenza superiori a tre giorni (calcolati sull’anno precedente) in un ospedale o una casa di cura. Con il via libera del popolo al progetto di Managed Care il Consiglio federale riceverà poi la competenza per includere altri criteri.
Di fatto, già oggi circa il 40% degli assicurati rinuncia volontariamente alla libera scelta del medico, facendo capo a una rete di cure integrate. Un dato importante che mostra come quella del Managed Care rappresenti la via da percorrere. Una soluzione a beneficio di tutti. Gli assicurati che optano per una variante coordinata e razionale dal profilo dei costi vengono premiati. Gli assicurati che decidono per la libera scelta del medico, che vogliono optare per un sistema “self-service”, devono invece prendere in considerazione una partecipazione ai costi lievemente più elevata.
Ancora una nota prima di concludere. Il principale assicuratore malattia elvetico ha presentato un’analisi sul numero di prestazioni fornite per ogni assicurato. Nel 2010 il 20% degli assicurati ha consultato più di 6 diversi fornitori di prestazioni, mentre il 5.5% degli assicurati – all’incirca 65’000 persone – ne ha consultati più di 10, di cui la maggior parte medici. Queste cifre devono farci riflettere poiché tutti noi finanziamo, secondo un principio di solidarietà, questa libera scelta del medico di una parte degli assicurati. Se vogliamo evitare un catalogo di prestazioni ridotto per l’assicurazione di base obbligatoria non possiamo far altro che intervenire per ottimizzare l’accesso alle prestazioni.
Il Managed Care rappresenta una soluzione efficace in cui credo fermamente! Per questo, invito i cittadini e le cittadine a non lasciarsi convincere dagli argomenti emotivi promossi dagli oppositori al progetto e a dire un SI convinto al Managed Care il prossimo 17 giugno. Solo agire permette di andare avanti!

Martin Candinas, consigliere nazionale, Rabius