05.04.2014 / Fragen in der Fragestunde / /

14.415 – Parlamentarische Initiative: Zwei Wochen über die EO bezahlten Vaterschaftsurlaub14.415 – Parlamentarische Initiative: Zwei Wochen über die EO bezahlten Vaterschaftsurlaub14.415 – Parlamentarische Initiative: Zwei Wochen über die EO bezahlten Vaterschaftsurlaub

Eingereichter Text

Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:

Das EOG und das OR sind so anzupassen, dass Vätern nach der Geburt eines eigenen Kindes analog zum Mutterschaftsurlaub ein zweiwöchiger bezahlter Vaterschaftsurlaub gewährt wird.

Begründung

Die Präsenz der Väter nach der Geburt ist unerlässlich für einen guten Start ins Familienleben. Beim ersten Kind müssen sich die frischen Eltern in der neuen Situation einleben, und es gilt eine Beziehung zum Neugeborenen aufzubauen. Sind Geschwister vorhanden, kommt die Betreuung dieser Kinder hinzu. Dafür braucht es auch für die Väter eine Auszeit vom Erwerbsleben. Die jungen Väter wollen ihre Verantwortung wahrnehmen und müssen heute oft unbezahlten Urlaub nehmen. Ein bezahlter Vaterschaftsurlaub ist deshalb notwendig. Er sorgt dafür, dass Väter sich ab der Geburt des Kindes an der Familienarbeit beteiligen können. Dies trägt viel zu tragfähigen Familienbeziehungen bei.

Wie der Mutterschaftsurlaub soll auch der Vaterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert werden. Dies wie beim Mutterschaftsurlaub bei einer Ersatzquote von 80 Prozent und einem maximalen Taggeld von 196 Franken. Mit dem Vaterschaftsurlaub ist das Anrecht verbunden, 10 Arbeitstage dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Die Leistung ist auf ein halbes Jahr nach der Geburt beschränkt und soll auch in Einzeltagen bezogen werden können. Entschädigt werden 14 Taggelder der EO. Es wird erst nach dem vollständigen Bezug des Vaterschaftsurlaubs abgerechnet, sodass sich der administrative Aufwand für den Arbeitgeber in engen Grenzen hält.

Über die EO wird ein Vaterschaftsurlaub paritätisch finanziert und von allen Erwerbstätigen getragen. Die für die Unternehmen entstehenden Kosten sind dadurch moderat und unabhängig von der Belegschaft. Damit haben alle Unternehmen gleich lange Spiesse (keine Wettbewerbsverzerrung). Da die Entschädigungen im Dienst rückläufig sind und die finanziellen Perspektiven der EO mit Überschüssen rechnen, wird dafür aller Voraussicht nach keine Erhöhung der Lohnbeiträge notwendig sein.

Mehr dazu auf: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20140415

Eingereichter Text

Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:

Das EOG und das OR sind so anzupassen, dass Vätern nach der Geburt eines eigenen Kindes analog zum Mutterschaftsurlaub ein zweiwöchiger bezahlter Vaterschaftsurlaub gewährt wird.

Begründung

Die Präsenz der Väter nach der Geburt ist unerlässlich für einen guten Start ins Familienleben. Beim ersten Kind müssen sich die frischen Eltern in der neuen Situation einleben, und es gilt eine Beziehung zum Neugeborenen aufzubauen. Sind Geschwister vorhanden, kommt die Betreuung dieser Kinder hinzu. Dafür braucht es auch für die Väter eine Auszeit vom Erwerbsleben. Die jungen Väter wollen ihre Verantwortung wahrnehmen und müssen heute oft unbezahlten Urlaub nehmen. Ein bezahlter Vaterschaftsurlaub ist deshalb notwendig. Er sorgt dafür, dass Väter sich ab der Geburt des Kindes an der Familienarbeit beteiligen können. Dies trägt viel zu tragfähigen Familienbeziehungen bei.

Wie der Mutterschaftsurlaub soll auch der Vaterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert werden. Dies wie beim Mutterschaftsurlaub bei einer Ersatzquote von 80 Prozent und einem maximalen Taggeld von 196 Franken. Mit dem Vaterschaftsurlaub ist das Anrecht verbunden, 10 Arbeitstage dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Die Leistung ist auf ein halbes Jahr nach der Geburt beschränkt und soll auch in Einzeltagen bezogen werden können. Entschädigt werden 14 Taggelder der EO. Es wird erst nach dem vollständigen Bezug des Vaterschaftsurlaubs abgerechnet, sodass sich der administrative Aufwand für den Arbeitgeber in engen Grenzen hält.

Über die EO wird ein Vaterschaftsurlaub paritätisch finanziert und von allen Erwerbstätigen getragen. Die für die Unternehmen entstehenden Kosten sind dadurch moderat und unabhängig von der Belegschaft. Damit haben alle Unternehmen gleich lange Spiesse (keine Wettbewerbsverzerrung). Da die Entschädigungen im Dienst rückläufig sind und die finanziellen Perspektiven der EO mit Überschüssen rechnen, wird dafür aller Voraussicht nach keine Erhöhung der Lohnbeiträge notwendig sein.

Mehr dazu auf: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20140415

Eingereichter Text

Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:

Das EOG und das OR sind so anzupassen, dass Vätern nach der Geburt eines eigenen Kindes analog zum Mutterschaftsurlaub ein zweiwöchiger bezahlter Vaterschaftsurlaub gewährt wird.

Begründung

Die Präsenz der Väter nach der Geburt ist unerlässlich für einen guten Start ins Familienleben. Beim ersten Kind müssen sich die frischen Eltern in der neuen Situation einleben, und es gilt eine Beziehung zum Neugeborenen aufzubauen. Sind Geschwister vorhanden, kommt die Betreuung dieser Kinder hinzu. Dafür braucht es auch für die Väter eine Auszeit vom Erwerbsleben. Die jungen Väter wollen ihre Verantwortung wahrnehmen und müssen heute oft unbezahlten Urlaub nehmen. Ein bezahlter Vaterschaftsurlaub ist deshalb notwendig. Er sorgt dafür, dass Väter sich ab der Geburt des Kindes an der Familienarbeit beteiligen können. Dies trägt viel zu tragfähigen Familienbeziehungen bei.

Wie der Mutterschaftsurlaub soll auch der Vaterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert werden. Dies wie beim Mutterschaftsurlaub bei einer Ersatzquote von 80 Prozent und einem maximalen Taggeld von 196 Franken. Mit dem Vaterschaftsurlaub ist das Anrecht verbunden, 10 Arbeitstage dem Arbeitsplatz fernzubleiben. Die Leistung ist auf ein halbes Jahr nach der Geburt beschränkt und soll auch in Einzeltagen bezogen werden können. Entschädigt werden 14 Taggelder der EO. Es wird erst nach dem vollständigen Bezug des Vaterschaftsurlaubs abgerechnet, sodass sich der administrative Aufwand für den Arbeitgeber in engen Grenzen hält.

Über die EO wird ein Vaterschaftsurlaub paritätisch finanziert und von allen Erwerbstätigen getragen. Die für die Unternehmen entstehenden Kosten sind dadurch moderat und unabhängig von der Belegschaft. Damit haben alle Unternehmen gleich lange Spiesse (keine Wettbewerbsverzerrung). Da die Entschädigungen im Dienst rückläufig sind und die finanziellen Perspektiven der EO mit Überschüssen rechnen, wird dafür aller Voraussicht nach keine Erhöhung der Lohnbeiträge notwendig sein.

Mehr dazu auf: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20140415