05.06.2012 / Unkategorisiert / /

11.038 Für eine starke Post. Volksinitiative11.038 Für eine starke Post. Volksinitiative11.038 Für eine starke Post. Volksinitiative

Candinas Martin (CE, GR): Die Post bewegt sich und bewegt. Jede und jeder darf oder muss sich täglich mit Post oder mit Postdienstleistungen auseinandersetzen. Die Post gehört zum Alltag. Die Post gehört zu einem Dorf und bietet für manches Dorf sehr wichtige Arbeitsplätze. Darum müssen diese Arbeitsstellen auch in Zukunft gesichert werden. Jeder Arbeitsplatz, der verlorengeht, ist weg und kommt nicht mehr zurück. So ist die Realität in vielen Tälern der Schweiz, auch in meiner Region. Ich bin froh, dass wir im Dorf noch eine Post haben, und werde mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass dies so bleibt – nicht nur mit Worten, sondern vor allem auch mit Taten. Viele Dörfer, welche in den letzten Jahren die Poststelle verloren haben, haben den letzten Treffpunkt der Bevölkerung verloren.
Die Post, die uns allen gehört – das möchte ich ganz klar zum Ausdruck bringen -, hat auch eine gesellschaftliche Verantwortung in diesem Land. Ich erwähne dies nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Mitteilungen der letzten Zeit. Die Post baut Stellen in der Logistik und in der Zentrale ab. So ist es klar, dass sich die CVP/EVP-Fraktion ernsthafte Sorgen um die Arbeitsplätze im Berggebiet und in den ländlichen Regionen macht. Wir werden diese Tendenz mit Argusaugen verfolgen.
Unsere Kommission hat an den letzten Sitzungen nicht nur die Initiative „für eine starke Post“ behandelt, sondern sie hat auch die Revision der Postverordnung, die in die Vernehmlassung gegeben wurde, besprochen. Die Öffnungszeiten der Post sind vielfach alles andere als kundenfreundlich. Unsere Kommission hat einem Antrag zugestimmt, wonach sich die Öffnungszeiten der Post an den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Wirtschaft orientieren sollen.
Die Post darf sich nicht von der Kundenfreundlichkeit verabschieden. Wir haben Mühe, wenn die Post den Poststellenbesuchern immer mehr Gebühren auferlegt. Letztmals war dies mit den Änderungen per 1. April 2012 der Fall. Die Ausstellung einer Vollmacht kostet auf der Poststelle mehr als im Internet; so kann man natürlich die Kunden auch von den Poststellen fernhalten. Gleichzeitig misst man aber die Besucherfrequenz und die Anzahl abgeschlossener Geschäfte auf der Poststelle und verlangt immer mehr Verkäufe in postalischen und postfernen Bereichen. Auch die Ziele im elektronischen Zahlungsverkehr beissen sich teilweise mit den Zielen im physischen Post- und Zahlungsverkehr. Es darf nicht sein, dass die Ziele so vereinbart werden, dass sie in kleinen Ortschaften unmöglich erreicht werden können, um damit später eine Schliessung zu rechtfertigen.
Als Mitarbeiter einer Unternehmung, die zu den grössten Postkunden der Schweiz gehört, habe ich viel mit der Post zu tun. Glauben Sie mir, die kleinen Poststellen handeln viel kundenfreundlicher und tragen viel mehr zum guten Image der Post bei. Ich habe sehr grosse Sympathien für die Post. Ich bin ein Fan der Post. Die CVP/EVP-Fraktion will eine starke Post. Wir wollen überall eine starke Post, auch im Berggebiet und in den ländlichen Regionen. Damit die Post stark bleibt, müssen wir die Postdienstleistungen und Produkte aber auch nutzen. Ich sage nicht nur, wie wichtig und gut eine flächendeckende Post ist, sondern ich lebe auch danach. Ich gehöre wohl zu den wenigen in diesem Saal, die kein E-Banking haben und alle Zahlungen am Postschalter tätigen. Dies tue ich in meinem 400-Seelen-Dorf Rabius. Das ist mein Beitrag zur Erhaltung der Poststelle. Dank unserer Post hat eine fünfköpfige Familie ein Auskommen in unserem von der Abwanderung betroffenen Dorf. Eine Post lebt nur dann, wenn man sie auch nutzt. Dies müssen wir immer wieder klar kommunizieren. Auch wir Politiker stehen hier in der Pflicht. Auch andere Dienstleistungen und Produkte können in der Post gekauft werden. Unsere Post bietet sogar Globi-Bücher an.
Die CVP/EVP-Fraktion lehnt die Initiative „für eine starke Post“ ab. Die Post soll Post bleiben, die Banken sollen Banken bleiben. Wir brauchen keine weiteren Banken mit einer Staatsgarantie. Die Bürgerinnen und Bürger tragen schon bei den Kantonal- und Supergrossbanken mehr als genug zur Risikodeckung bei. Zudem sind wir mit Raiffeisen-, Regional- und Kantonalbanken gut bedient. Eine weitere staatlich abgesicherte Bank mit Risikogeschäften braucht es daher nicht. Wir brauchen keine Postbank.
Die CVP/EVP-Fraktion möchte aber eine klare Verordnung zum revidierten Postgesetz. Die Verordnung, die in die Vernehmlassung gegeben wurde, ist gut. Sie darf aber auf keinen Fall verwässert werden. Wir erwarten vom Bundesrat, dass er die begonnene Arbeit unabhängig von der Meinung gewisser liberalisierungsfreundlicher Kreise fortsetzt. Oft hören wir im Berggebiet, dass standortungebundene Arbeitsplätze unsere Chance für die Zukunft seien. Das ist so. Aber auch diese Arbeitsplätze brauchen zuverlässige und möglichst nahe gelegene Postdienstleistungen.
Es geht um die Grundversorgung. Tragen wir Sorge dazu. Auch im Berggebiet und in den ländlichen Regionen haben wir ein Anrecht auf gute Leistungen der Post. Wir werden die Politik der Post und des Bundesrates kritisch verfolgen und allenfalls im Parlament intervenieren.
Die CVP/EVP-Fraktion sagt einstimmig Ja zu einem echten und starken Service public, aber Nein zur Initiative „für eine starke Post“.

Link: http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4904/382440/d_n_4904_382440_382510.htmCandinas Martin (CE, GR): Die Post bewegt sich und bewegt. Jede und jeder darf oder muss sich täglich mit Post oder mit Postdienstleistungen auseinandersetzen. Die Post gehört zum Alltag. Die Post gehört zu einem Dorf und bietet für manches Dorf sehr wichtige Arbeitsplätze. Darum müssen diese Arbeitsstellen auch in Zukunft gesichert werden. Jeder Arbeitsplatz, der verlorengeht, ist weg und kommt nicht mehr zurück. So ist die Realität in vielen Tälern der Schweiz, auch in meiner Region. Ich bin froh, dass wir im Dorf noch eine Post haben, und werde mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass dies so bleibt – nicht nur mit Worten, sondern vor allem auch mit Taten. Viele Dörfer, welche in den letzten Jahren die Poststelle verloren haben, haben den letzten Treffpunkt der Bevölkerung verloren.
Die Post, die uns allen gehört – das möchte ich ganz klar zum Ausdruck bringen -, hat auch eine gesellschaftliche Verantwortung in diesem Land. Ich erwähne dies nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Mitteilungen der letzten Zeit. Die Post baut Stellen in der Logistik und in der Zentrale ab. So ist es klar, dass sich die CVP/EVP-Fraktion ernsthafte Sorgen um die Arbeitsplätze im Berggebiet und in den ländlichen Regionen macht. Wir werden diese Tendenz mit Argusaugen verfolgen.
Unsere Kommission hat an den letzten Sitzungen nicht nur die Initiative „für eine starke Post“ behandelt, sondern sie hat auch die Revision der Postverordnung, die in die Vernehmlassung gegeben wurde, besprochen. Die Öffnungszeiten der Post sind vielfach alles andere als kundenfreundlich. Unsere Kommission hat einem Antrag zugestimmt, wonach sich die Öffnungszeiten der Post an den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Wirtschaft orientieren sollen.
Die Post darf sich nicht von der Kundenfreundlichkeit verabschieden. Wir haben Mühe, wenn die Post den Poststellenbesuchern immer mehr Gebühren auferlegt. Letztmals war dies mit den Änderungen per 1. April 2012 der Fall. Die Ausstellung einer Vollmacht kostet auf der Poststelle mehr als im Internet; so kann man natürlich die Kunden auch von den Poststellen fernhalten. Gleichzeitig misst man aber die Besucherfrequenz und die Anzahl abgeschlossener Geschäfte auf der Poststelle und verlangt immer mehr Verkäufe in postalischen und postfernen Bereichen. Auch die Ziele im elektronischen Zahlungsverkehr beissen sich teilweise mit den Zielen im physischen Post- und Zahlungsverkehr. Es darf nicht sein, dass die Ziele so vereinbart werden, dass sie in kleinen Ortschaften unmöglich erreicht werden können, um damit später eine Schliessung zu rechtfertigen.
Als Mitarbeiter einer Unternehmung, die zu den grössten Postkunden der Schweiz gehört, habe ich viel mit der Post zu tun. Glauben Sie mir, die kleinen Poststellen handeln viel kundenfreundlicher und tragen viel mehr zum guten Image der Post bei. Ich habe sehr grosse Sympathien für die Post. Ich bin ein Fan der Post. Die CVP/EVP-Fraktion will eine starke Post. Wir wollen überall eine starke Post, auch im Berggebiet und in den ländlichen Regionen. Damit die Post stark bleibt, müssen wir die Postdienstleistungen und Produkte aber auch nutzen. Ich sage nicht nur, wie wichtig und gut eine flächendeckende Post ist, sondern ich lebe auch danach. Ich gehöre wohl zu den wenigen in diesem Saal, die kein E-Banking haben und alle Zahlungen am Postschalter tätigen. Dies tue ich in meinem 400-Seelen-Dorf Rabius. Das ist mein Beitrag zur Erhaltung der Poststelle. Dank unserer Post hat eine fünfköpfige Familie ein Auskommen in unserem von der Abwanderung betroffenen Dorf. Eine Post lebt nur dann, wenn man sie auch nutzt. Dies müssen wir immer wieder klar kommunizieren. Auch wir Politiker stehen hier in der Pflicht. Auch andere Dienstleistungen und Produkte können in der Post gekauft werden. Unsere Post bietet sogar Globi-Bücher an.
Die CVP/EVP-Fraktion lehnt die Initiative „für eine starke Post“ ab. Die Post soll Post bleiben, die Banken sollen Banken bleiben. Wir brauchen keine weiteren Banken mit einer Staatsgarantie. Die Bürgerinnen und Bürger tragen schon bei den Kantonal- und Supergrossbanken mehr als genug zur Risikodeckung bei. Zudem sind wir mit Raiffeisen-, Regional- und Kantonalbanken gut bedient. Eine weitere staatlich abgesicherte Bank mit Risikogeschäften braucht es daher nicht. Wir brauchen keine Postbank.
Die CVP/EVP-Fraktion möchte aber eine klare Verordnung zum revidierten Postgesetz. Die Verordnung, die in die Vernehmlassung gegeben wurde, ist gut. Sie darf aber auf keinen Fall verwässert werden. Wir erwarten vom Bundesrat, dass er die begonnene Arbeit unabhängig von der Meinung gewisser liberalisierungsfreundlicher Kreise fortsetzt. Oft hören wir im Berggebiet, dass standortungebundene Arbeitsplätze unsere Chance für die Zukunft seien. Das ist so. Aber auch diese Arbeitsplätze brauchen zuverlässige und möglichst nahe gelegene Postdienstleistungen.
Es geht um die Grundversorgung. Tragen wir Sorge dazu. Auch im Berggebiet und in den ländlichen Regionen haben wir ein Anrecht auf gute Leistungen der Post. Wir werden die Politik der Post und des Bundesrates kritisch verfolgen und allenfalls im Parlament intervenieren.
Die CVP/EVP-Fraktion sagt einstimmig Ja zu einem echten und starken Service public, aber Nein zur Initiative „für eine starke Post“.

Link: http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4904/382440/d_n_4904_382440_382510.htmCandinas Martin (CE, GR): Die Post bewegt sich und bewegt. Jede und jeder darf oder muss sich täglich mit Post oder mit Postdienstleistungen auseinandersetzen. Die Post gehört zum Alltag. Die Post gehört zu einem Dorf und bietet für manches Dorf sehr wichtige Arbeitsplätze. Darum müssen diese Arbeitsstellen auch in Zukunft gesichert werden. Jeder Arbeitsplatz, der verlorengeht, ist weg und kommt nicht mehr zurück. So ist die Realität in vielen Tälern der Schweiz, auch in meiner Region. Ich bin froh, dass wir im Dorf noch eine Post haben, und werde mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass dies so bleibt – nicht nur mit Worten, sondern vor allem auch mit Taten. Viele Dörfer, welche in den letzten Jahren die Poststelle verloren haben, haben den letzten Treffpunkt der Bevölkerung verloren.
Die Post, die uns allen gehört – das möchte ich ganz klar zum Ausdruck bringen -, hat auch eine gesellschaftliche Verantwortung in diesem Land. Ich erwähne dies nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Mitteilungen der letzten Zeit. Die Post baut Stellen in der Logistik und in der Zentrale ab. So ist es klar, dass sich die CVP/EVP-Fraktion ernsthafte Sorgen um die Arbeitsplätze im Berggebiet und in den ländlichen Regionen macht. Wir werden diese Tendenz mit Argusaugen verfolgen.
Unsere Kommission hat an den letzten Sitzungen nicht nur die Initiative „für eine starke Post“ behandelt, sondern sie hat auch die Revision der Postverordnung, die in die Vernehmlassung gegeben wurde, besprochen. Die Öffnungszeiten der Post sind vielfach alles andere als kundenfreundlich. Unsere Kommission hat einem Antrag zugestimmt, wonach sich die Öffnungszeiten der Post an den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Wirtschaft orientieren sollen.
Die Post darf sich nicht von der Kundenfreundlichkeit verabschieden. Wir haben Mühe, wenn die Post den Poststellenbesuchern immer mehr Gebühren auferlegt. Letztmals war dies mit den Änderungen per 1. April 2012 der Fall. Die Ausstellung einer Vollmacht kostet auf der Poststelle mehr als im Internet; so kann man natürlich die Kunden auch von den Poststellen fernhalten. Gleichzeitig misst man aber die Besucherfrequenz und die Anzahl abgeschlossener Geschäfte auf der Poststelle und verlangt immer mehr Verkäufe in postalischen und postfernen Bereichen. Auch die Ziele im elektronischen Zahlungsverkehr beissen sich teilweise mit den Zielen im physischen Post- und Zahlungsverkehr. Es darf nicht sein, dass die Ziele so vereinbart werden, dass sie in kleinen Ortschaften unmöglich erreicht werden können, um damit später eine Schliessung zu rechtfertigen.
Als Mitarbeiter einer Unternehmung, die zu den grössten Postkunden der Schweiz gehört, habe ich viel mit der Post zu tun. Glauben Sie mir, die kleinen Poststellen handeln viel kundenfreundlicher und tragen viel mehr zum guten Image der Post bei. Ich habe sehr grosse Sympathien für die Post. Ich bin ein Fan der Post. Die CVP/EVP-Fraktion will eine starke Post. Wir wollen überall eine starke Post, auch im Berggebiet und in den ländlichen Regionen. Damit die Post stark bleibt, müssen wir die Postdienstleistungen und Produkte aber auch nutzen. Ich sage nicht nur, wie wichtig und gut eine flächendeckende Post ist, sondern ich lebe auch danach. Ich gehöre wohl zu den wenigen in diesem Saal, die kein E-Banking haben und alle Zahlungen am Postschalter tätigen. Dies tue ich in meinem 400-Seelen-Dorf Rabius. Das ist mein Beitrag zur Erhaltung der Poststelle. Dank unserer Post hat eine fünfköpfige Familie ein Auskommen in unserem von der Abwanderung betroffenen Dorf. Eine Post lebt nur dann, wenn man sie auch nutzt. Dies müssen wir immer wieder klar kommunizieren. Auch wir Politiker stehen hier in der Pflicht. Auch andere Dienstleistungen und Produkte können in der Post gekauft werden. Unsere Post bietet sogar Globi-Bücher an.
Die CVP/EVP-Fraktion lehnt die Initiative „für eine starke Post“ ab. Die Post soll Post bleiben, die Banken sollen Banken bleiben. Wir brauchen keine weiteren Banken mit einer Staatsgarantie. Die Bürgerinnen und Bürger tragen schon bei den Kantonal- und Supergrossbanken mehr als genug zur Risikodeckung bei. Zudem sind wir mit Raiffeisen-, Regional- und Kantonalbanken gut bedient. Eine weitere staatlich abgesicherte Bank mit Risikogeschäften braucht es daher nicht. Wir brauchen keine Postbank.
Die CVP/EVP-Fraktion möchte aber eine klare Verordnung zum revidierten Postgesetz. Die Verordnung, die in die Vernehmlassung gegeben wurde, ist gut. Sie darf aber auf keinen Fall verwässert werden. Wir erwarten vom Bundesrat, dass er die begonnene Arbeit unabhängig von der Meinung gewisser liberalisierungsfreundlicher Kreise fortsetzt. Oft hören wir im Berggebiet, dass standortungebundene Arbeitsplätze unsere Chance für die Zukunft seien. Das ist so. Aber auch diese Arbeitsplätze brauchen zuverlässige und möglichst nahe gelegene Postdienstleistungen.
Es geht um die Grundversorgung. Tragen wir Sorge dazu. Auch im Berggebiet und in den ländlichen Regionen haben wir ein Anrecht auf gute Leistungen der Post. Wir werden die Politik der Post und des Bundesrates kritisch verfolgen und allenfalls im Parlament intervenieren.
Die CVP/EVP-Fraktion sagt einstimmig Ja zu einem echten und starken Service public, aber Nein zur Initiative „für eine starke Post“.

Link: http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4904/382440/d_n_4904_382440_382510.htm