20.12.2011 / Unkategorisiert / /

10.092 Via sicura. Mehr Sicherheit im Strassenverkehr10.092 Via sicura. Mehr Sicherheit im Strassenverkehr10.092 Via sicura. Mehr Sicherheit im Strassenverkehr

Candinas Martin (CE, GR): Die CVP/EVP-Fraktion stimmt dem Antrag der Kommissionsmehrheit zu. Bund, Kantone und Gemeinden sollen eine für den Bereich Verkehrssicherheit verantwortliche Person ernennen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Aufgabe durch verwaltungsinterne Organe wie das Tiefbauamt oder durch externe Sicherheitsbeauftragte wahrgenommen wird. Wichtig ist, dass eine institutionalisierte Ansprechstelle für die Belange der Verkehrssicherheit besteht. So können die Sicherheitsaspekte nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.
Die meisten Kantone haben bereits heute eine solche Ansprechperson. Es braucht keine neuen Stellen, sondern Personen, die sich mit der Sicherheit bei den Verkehrsinfrastrukturen befassen. So sollen diese Personen beispielsweise prüfen, ob die Fussgängerstreifen am richtigen Ort platziert sind und ob sie den heutigen Normen entsprechen. Da werden die Gemeinden ganz bestimmt den gesunden Menschenverstand walten lassen und diese Aufgabe mit den bestehenden Ressourcen übernehmen.
In letzter Zeit hörten wir von zahlreichen Unfällen auf Fussgängerstreifen – nicht zuletzt deswegen will Nationalrat Aebischer eine Ergänzung in Absatz 1. Sein Anliegen gehört jedoch nicht in Absatz 1, sondern es wird mit Absatz 3 abgedeckt. Genau diese Aufgabe müsste auch im Aufgabenbereich der Ansprechpersonen sein.
Die CVP/EVP-Fraktion wehrt sich gegen eine Aufblähung der Verwaltung; sie stuft die Sicherheit der Strasseninfrastruktur aber auch als wichtig ein. Die Infrastruktursicherheit ist schliesslich ein sehr bedeutender Teil dieser Vorlage.
So bitte ich Sie, der Kommissionsmehrheit und damit dem Bundesrat und dem Ständerat zuzustimmen.

Candinas Martin (CE, GR): Die CVP/EVP-Fraktion stimmt auch hier dem Antrag der Kommissionsmehrheit zu. Kinder sollen früh mit dem Radfahren beginnen. Für mich gibt es keinen vernünftigen Grund, dies den Kindern zu untersagen. Bei uns im kleinen Bergdorf Rabius in der Surselva fuhren zu meiner Zeit viele Kinder bereits vor dem sechsten Altersjahr Rad, und dies ist auch heute noch der Fall. Verantwortungsbewusste Eltern lassen ihre Kinder nicht alleine auf stark befahrenen Strassen fahren.
Wir wehren uns gegen die Festlegung einer Altersgrenze. Es gibt fünfjährige Kinder, die besser Rad fahren, als dies neunjährige tun. Die Fähigkeit, Rad zu fahren, ist nicht nur vom Alter, sondern vor allem vom Entwicklungsstand des Kindes abhängig, aber auch von Faktoren wie diesen: Wie sieht der Alltag des Kindes aus? Wo wohnt es? Hat es Geschwister, die auch Rad fahren? Mit der Festlegung einer Altersgrenze wird man dieser Tatsache nicht gerecht. Die Eltern sollen eigenverantwortlich entscheiden, ob und wo ihre Kinder Rad fahren dürfen. Die Festlegung einer Altersgrenze würde bedeuten, dass alle Kinder, die die Altersgrenze erreichen, die Fähigkeit haben, überall Rad zu fahren. Ich glaube nicht, dass dies der richtige Weg ist.
Wir wehren uns auch gegen eine Auflistung von Verkehrsflächen, deren Bezeichnung man in ländlichen Gebieten teilweise noch nie gehört hat und die demzufolge weit und breit nicht existieren. Auch die Suche nach einer Definition für den Begriff „verkehrsarme Strasse“ dürfte interessant werden. Am Schluss müssen wir überall Verkehrsmessgeräte aufstellen, nur um diese Norm einigermassen fassbar zu machen. Das kann es ja nicht sein. Wir müssen Gesetze machen, die von der Bevölkerung verstanden werden. Der Beschluss des Ständerates ist viel zu kompliziert. Der grosse Teil der Bevölkerung würde die Bestimmungen in diesem Artikel alleine schon deswegen übertreten, weil er ihn nicht versteht. Die Bevölkerung besteht nicht nur aus Juristen.
Seien wir froh, wenn unsere Kinder in der Natur sind und Rad fahren. Bewegung ist gesund und soll gefördert werden. Wir wissen, dass heute sehr viele Kinder wegen Fehlernährung und mangelnder Bewegung an Übergewicht leiden. Wenn die Kinder in der Natur oder sonst im Freien sind, sitzen sie nicht vor dem Fernseher, am PC oder an einer Spielstation.
Seien wir in diesem Punkt liberal, dafür streng bei den Regeln für Radfahrer. So werde ich bei Artikel 46 Absatz 3 einen Einzelantrag für die Fassung des Bundesrates, welche auch vom Ständerat unterstützt wird, stellen. Es geht bei dieser Bestimmung um ein Schutzhelmobligatorium bis zum vollendeten vierzehnten Altersjahr.
Namens der CVP/EVP-Fraktion bitte ich Sie, dem Antrag der Kommissionsmehrheit zuzustimmen und die unnötige Regelung in Absatz 1 zu streichen.

Quelle: http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4901/370606/d_n_4901_370606_370718.htm Candinas Martin (CE, GR): Die CVP/EVP-Fraktion stimmt dem Antrag der Kommissionsmehrheit zu. Bund, Kantone und Gemeinden sollen eine für den Bereich Verkehrssicherheit verantwortliche Person ernennen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Aufgabe durch verwaltungsinterne Organe wie das Tiefbauamt oder durch externe Sicherheitsbeauftragte wahrgenommen wird. Wichtig ist, dass eine institutionalisierte Ansprechstelle für die Belange der Verkehrssicherheit besteht. So können die Sicherheitsaspekte nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.
Die meisten Kantone haben bereits heute eine solche Ansprechperson. Es braucht keine neuen Stellen, sondern Personen, die sich mit der Sicherheit bei den Verkehrsinfrastrukturen befassen. So sollen diese Personen beispielsweise prüfen, ob die Fussgängerstreifen am richtigen Ort platziert sind und ob sie den heutigen Normen entsprechen. Da werden die Gemeinden ganz bestimmt den gesunden Menschenverstand walten lassen und diese Aufgabe mit den bestehenden Ressourcen übernehmen.
In letzter Zeit hörten wir von zahlreichen Unfällen auf Fussgängerstreifen – nicht zuletzt deswegen will Nationalrat Aebischer eine Ergänzung in Absatz 1. Sein Anliegen gehört jedoch nicht in Absatz 1, sondern es wird mit Absatz 3 abgedeckt. Genau diese Aufgabe müsste auch im Aufgabenbereich der Ansprechpersonen sein.
Die CVP/EVP-Fraktion wehrt sich gegen eine Aufblähung der Verwaltung; sie stuft die Sicherheit der Strasseninfrastruktur aber auch als wichtig ein. Die Infrastruktursicherheit ist schliesslich ein sehr bedeutender Teil dieser Vorlage.
So bitte ich Sie, der Kommissionsmehrheit und damit dem Bundesrat und dem Ständerat zuzustimmen.

Candinas Martin (CE, GR): Die CVP/EVP-Fraktion stimmt auch hier dem Antrag der Kommissionsmehrheit zu. Kinder sollen früh mit dem Radfahren beginnen. Für mich gibt es keinen vernünftigen Grund, dies den Kindern zu untersagen. Bei uns im kleinen Bergdorf Rabius in der Surselva fuhren zu meiner Zeit viele Kinder bereits vor dem sechsten Altersjahr Rad, und dies ist auch heute noch der Fall. Verantwortungsbewusste Eltern lassen ihre Kinder nicht alleine auf stark befahrenen Strassen fahren.
Wir wehren uns gegen die Festlegung einer Altersgrenze. Es gibt fünfjährige Kinder, die besser Rad fahren, als dies neunjährige tun. Die Fähigkeit, Rad zu fahren, ist nicht nur vom Alter, sondern vor allem vom Entwicklungsstand des Kindes abhängig, aber auch von Faktoren wie diesen: Wie sieht der Alltag des Kindes aus? Wo wohnt es? Hat es Geschwister, die auch Rad fahren? Mit der Festlegung einer Altersgrenze wird man dieser Tatsache nicht gerecht. Die Eltern sollen eigenverantwortlich entscheiden, ob und wo ihre Kinder Rad fahren dürfen. Die Festlegung einer Altersgrenze würde bedeuten, dass alle Kinder, die die Altersgrenze erreichen, die Fähigkeit haben, überall Rad zu fahren. Ich glaube nicht, dass dies der richtige Weg ist.
Wir wehren uns auch gegen eine Auflistung von Verkehrsflächen, deren Bezeichnung man in ländlichen Gebieten teilweise noch nie gehört hat und die demzufolge weit und breit nicht existieren. Auch die Suche nach einer Definition für den Begriff „verkehrsarme Strasse“ dürfte interessant werden. Am Schluss müssen wir überall Verkehrsmessgeräte aufstellen, nur um diese Norm einigermassen fassbar zu machen. Das kann es ja nicht sein. Wir müssen Gesetze machen, die von der Bevölkerung verstanden werden. Der Beschluss des Ständerates ist viel zu kompliziert. Der grosse Teil der Bevölkerung würde die Bestimmungen in diesem Artikel alleine schon deswegen übertreten, weil er ihn nicht versteht. Die Bevölkerung besteht nicht nur aus Juristen.
Seien wir froh, wenn unsere Kinder in der Natur sind und Rad fahren. Bewegung ist gesund und soll gefördert werden. Wir wissen, dass heute sehr viele Kinder wegen Fehlernährung und mangelnder Bewegung an Übergewicht leiden. Wenn die Kinder in der Natur oder sonst im Freien sind, sitzen sie nicht vor dem Fernseher, am PC oder an einer Spielstation.
Seien wir in diesem Punkt liberal, dafür streng bei den Regeln für Radfahrer. So werde ich bei Artikel 46 Absatz 3 einen Einzelantrag für die Fassung des Bundesrates, welche auch vom Ständerat unterstützt wird, stellen. Es geht bei dieser Bestimmung um ein Schutzhelmobligatorium bis zum vollendeten vierzehnten Altersjahr.
Namens der CVP/EVP-Fraktion bitte ich Sie, dem Antrag der Kommissionsmehrheit zuzustimmen und die unnötige Regelung in Absatz 1 zu streichen.

Quelle: http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4901/370606/d_n_4901_370606_370718.htm Candinas Martin (CE, GR): Die CVP/EVP-Fraktion stimmt dem Antrag der Kommissionsmehrheit zu. Bund, Kantone und Gemeinden sollen eine für den Bereich Verkehrssicherheit verantwortliche Person ernennen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Aufgabe durch verwaltungsinterne Organe wie das Tiefbauamt oder durch externe Sicherheitsbeauftragte wahrgenommen wird. Wichtig ist, dass eine institutionalisierte Ansprechstelle für die Belange der Verkehrssicherheit besteht. So können die Sicherheitsaspekte nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.
Die meisten Kantone haben bereits heute eine solche Ansprechperson. Es braucht keine neuen Stellen, sondern Personen, die sich mit der Sicherheit bei den Verkehrsinfrastrukturen befassen. So sollen diese Personen beispielsweise prüfen, ob die Fussgängerstreifen am richtigen Ort platziert sind und ob sie den heutigen Normen entsprechen. Da werden die Gemeinden ganz bestimmt den gesunden Menschenverstand walten lassen und diese Aufgabe mit den bestehenden Ressourcen übernehmen.
In letzter Zeit hörten wir von zahlreichen Unfällen auf Fussgängerstreifen – nicht zuletzt deswegen will Nationalrat Aebischer eine Ergänzung in Absatz 1. Sein Anliegen gehört jedoch nicht in Absatz 1, sondern es wird mit Absatz 3 abgedeckt. Genau diese Aufgabe müsste auch im Aufgabenbereich der Ansprechpersonen sein.
Die CVP/EVP-Fraktion wehrt sich gegen eine Aufblähung der Verwaltung; sie stuft die Sicherheit der Strasseninfrastruktur aber auch als wichtig ein. Die Infrastruktursicherheit ist schliesslich ein sehr bedeutender Teil dieser Vorlage.
So bitte ich Sie, der Kommissionsmehrheit und damit dem Bundesrat und dem Ständerat zuzustimmen.

Candinas Martin (CE, GR): Die CVP/EVP-Fraktion stimmt auch hier dem Antrag der Kommissionsmehrheit zu. Kinder sollen früh mit dem Radfahren beginnen. Für mich gibt es keinen vernünftigen Grund, dies den Kindern zu untersagen. Bei uns im kleinen Bergdorf Rabius in der Surselva fuhren zu meiner Zeit viele Kinder bereits vor dem sechsten Altersjahr Rad, und dies ist auch heute noch der Fall. Verantwortungsbewusste Eltern lassen ihre Kinder nicht alleine auf stark befahrenen Strassen fahren.
Wir wehren uns gegen die Festlegung einer Altersgrenze. Es gibt fünfjährige Kinder, die besser Rad fahren, als dies neunjährige tun. Die Fähigkeit, Rad zu fahren, ist nicht nur vom Alter, sondern vor allem vom Entwicklungsstand des Kindes abhängig, aber auch von Faktoren wie diesen: Wie sieht der Alltag des Kindes aus? Wo wohnt es? Hat es Geschwister, die auch Rad fahren? Mit der Festlegung einer Altersgrenze wird man dieser Tatsache nicht gerecht. Die Eltern sollen eigenverantwortlich entscheiden, ob und wo ihre Kinder Rad fahren dürfen. Die Festlegung einer Altersgrenze würde bedeuten, dass alle Kinder, die die Altersgrenze erreichen, die Fähigkeit haben, überall Rad zu fahren. Ich glaube nicht, dass dies der richtige Weg ist.
Wir wehren uns auch gegen eine Auflistung von Verkehrsflächen, deren Bezeichnung man in ländlichen Gebieten teilweise noch nie gehört hat und die demzufolge weit und breit nicht existieren. Auch die Suche nach einer Definition für den Begriff „verkehrsarme Strasse“ dürfte interessant werden. Am Schluss müssen wir überall Verkehrsmessgeräte aufstellen, nur um diese Norm einigermassen fassbar zu machen. Das kann es ja nicht sein. Wir müssen Gesetze machen, die von der Bevölkerung verstanden werden. Der Beschluss des Ständerates ist viel zu kompliziert. Der grosse Teil der Bevölkerung würde die Bestimmungen in diesem Artikel alleine schon deswegen übertreten, weil er ihn nicht versteht. Die Bevölkerung besteht nicht nur aus Juristen.
Seien wir froh, wenn unsere Kinder in der Natur sind und Rad fahren. Bewegung ist gesund und soll gefördert werden. Wir wissen, dass heute sehr viele Kinder wegen Fehlernährung und mangelnder Bewegung an Übergewicht leiden. Wenn die Kinder in der Natur oder sonst im Freien sind, sitzen sie nicht vor dem Fernseher, am PC oder an einer Spielstation.
Seien wir in diesem Punkt liberal, dafür streng bei den Regeln für Radfahrer. So werde ich bei Artikel 46 Absatz 3 einen Einzelantrag für die Fassung des Bundesrates, welche auch vom Ständerat unterstützt wird, stellen. Es geht bei dieser Bestimmung um ein Schutzhelmobligatorium bis zum vollendeten vierzehnten Altersjahr.
Namens der CVP/EVP-Fraktion bitte ich Sie, dem Antrag der Kommissionsmehrheit zuzustimmen und die unnötige Regelung in Absatz 1 zu streichen.

Quelle: http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4901/370606/d_n_4901_370606_370718.htm